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    Griechenland

    Arbeitslosigkeit trifft Frauen hart

    Arbeitslosigkeit trifft Frauen hart

    Die Arbeitslosigkeit der Frauen ist doppelt so hoch wie diejenige der Männer. Dies belegen erneut Statistikzahlen des Arbeitsamtes OAED. Den letzten OAED-Daten zufolge erreicht die Arbeitslosigkeit unter den Griechinnen 14,64 %, während sie bei den Männern 6,21 % beträgt. Auf die gesamt griechische Bevölkerung bezogen liegt die Griechische Arbeitslosigkeit bei 9,6 % gab OAED bekannt. OAED setzt die Arbeitslosenzahlen in Bezug zum Arbeitnehmerpotential. Somit unterscheiden sie sich von den Zahlen des griechischen Statistikamtes, die von der Regierung verwendet werden und die die Arbeitslosigkeit auf unter 9 % beziffern. Das Statistikamt setzt die Anzahl der Arbeitslosen in Bezug zur wirtschaftlich aktiven Bevölkerung. 57 % der griechischen Arbeitslosen sind Langzeitarbeitslose (länger als zwölf Monate).

    15.10.2004

    In 75 Minuten bis Edessa

    In 75 Minuten bis Edessa

    40 Minuten schneller als bisher kann man ab kommenden Montag von Thessaloniki nach Edessa reisen. Die Gleise waren wegen Umbauarbeiten ein ganzes Jahr nicht befahrbar. Zu Beginn der Woche erfolgte die erste Probefahrt ? Fahrtdauer 1Std. und 15 Min. Unter den Passagieren befanden sich Minister Christos Verelis (Transport und Telekommunikation), Jorgos Paschalides (Handelsschifffahrt) und Konstantinos Jannakos (Berater der Griechischen Bahn OSE). Christos Verelis betonte in einem Statement die Notwendigkeit, dass man zukünftig landesweit mehr auf die Schiene setzen müsse ? sowohl hinsichtlich des Personenverkehrs als auch des Gütertransports.

    15.10.2004

    Ehrengards Schramm Buch “Ein Hilfswerk für Griechenland” jetzt auch in griechischer Sprache erhältlich

    Ehrengards Schramm Buch “Ein Hilfswerk für Griechenland” jetzt auch in griechischer Sprache erhältlich

    Wie die Athener Zeitung in Ihrer Ausgabe vom 30.04.04 berichtet, ist das Buch ?Ein Hilfswerk in Griechenland?, das über die Aktivitäten dieser früheren niedersächsischen Landtagsabgeordneten in den 50er Jahren in Griechenland berichtet, jetzt auch in einer griechischsprachigen Übersetzung erschienen. Frau Schramm hatte unter schwierigsten Bedingungen Hilfsmaßnahmen für Familien in Griechenland initiiert und durchgeführt, die von Terrormaßnahmen der deutschen Besatzungstruppen im Zweiten Weltkrieg betroffen waren. Eine Vorstellung und Besprechung dieses Buches findet sich der Ausgabe I/2004 dieser Zeitung oder auf unserer Internetseite. Die griechische Übersetzung wurde von Maria Stamatopoulou-Blümlein verfasst und ist im griechischen Verlag Atrapos erschienen.

    15.10.2004 | Christian Schwarzenholz

    Minenfelder werden ab September geräumt

    Minenfelder werden ab September geräumt

    Tausende Landminen sollen ab September entlang der der griechisch-türkischen Grenze, vor allem an den Ufern des Evros, geborgen bzw. entschärft werden. Ausgenommen von dieser Großaktion sind panzerbrechende Minen. Nach Angaben des griechischen Generalstabes soll Griechenland über 1.264.115 Landminen verfügen. Es handelt sich in erster Linie um Minen vom Typ M2, M14, M16, DM31 und ADAM. Dieses Arsenal ist zum Teil auf Minenfeldern vergraben, zum Teil lagert es in einschlägigen Depots. Vor allem illegale Einwanderer, die über die Landgrenze nach Griechenland eindringen, werden immer wieder Opfer der Minen. Wie auf einen Symposium am Wochenende, das die griechische Organisation ?Ärzte ohne Grenzen? veranstaltete, festgestellt wurde, seien in den letzten 5 Jahren mindestens 39 Menschen durch Landminen ums Leben gekommen, mindestens 17 weitere wurden verletzt. Griechenland hat sich im Vertrag von Ottawa am 03. Dezember 1997 dazu verpflichtet, die entsprechenden Minenfelder zu räumen. Der Vertrag wurde am 19. März 2002 ratifiziert.

    15.10.2004

    Land Minen Vertrag – Griechenland und Türkei ratifizieren Vereinbarung im UN Hauptquartier

    Land Minen Vertrag – Griechenland und Türkei ratifizieren Vereinbarung im UN Hauptquartier

    Die Außenminister Griechenlands und der Türkei, George Papandreou und Abdullah Gül, unterzeichneten am Rande der UN-Vollversammlung am späten Donnerstag-abend den Vertrag über das Verbot von Landminen. Papandreou würdigte die Un-terzeichnung mit den Worten „nicht ein Staat, sondern zwei Nachbarländer, Grie-chenland und die Türkei“ haben den Ver-trag gemeinsam ratifiziert. Insgesamt sind bisher 139 Nationen seit 1997 dem Ver-trag zur Ächtung von Landminen beigetre-ten. (An der türkisch-griechischen Land-grenze in Thrazien sind in der Vergangen-heit viele hundert Menschen, überwiegend Flüchtlinge aus Asien, ums Leben ge-kommen. Beide Staaten haben seit einigen Jahren begonnen, die Landminen gemein-sam zu beseitigen. – Anmerkung Redakti-on) (kathemerini 27.09.03 englichsprachige Ausgabe)

    11.12.2003