Aktuell

Datenschutz neu geregelt

Aufgrund der Änderung an der Gesetzeslage, was die Speicherung und die Verarbeitung von personenbezogenen Daten betrifft, wurde die Webseite und die Datenschutzregeln des Vereins darauf angepasst.

Die Bitte an alle Mitglieder lautet:

Nehmt die geänderten Bedingungen zur Kenntnis und beachtet diese künftig. Die Gesetze gelten auch für Vereine.

Ganz oben auf der Seite befindet sich ein neuer Menüpunkt „Datenschutzerklärung“, diese gilt ab sofort für den Internetauftritt auf dieser Seite.

Ferner wurde die Datenschutzerklärung für den Verein erneuert, diese kann hier eingesehen werden.

Und neue Mitglieder müssen eine Einwilligung zur Speicherung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten unterschreiben. Für bestehende Mitglieder wird die Einwilligung vorausgesetzt. Hier ist die Einwilligung einzusehen.

Sollte jemand nicht mit den Bedingungen einverstanden sein oder die Einschränkung der Erlaubnis bzw. die Löschung der Daten wünschen, so ist damit die Mitgliedschaft im Verein beendet. Denn nur mit Hilfe der Datenspeicherung kann eine Mitgliederverwaltung, Beitragsabrechnung und andere notwendige Aktionen durchgeführt werden.

Ansprechpartner für diesen Themenblock ist der Vorstand. Auch der Admin der Seite kann gerne angesprochen werden.

Im gleichen Arbeitsgang habe ich die registrierten Nutzer bereinigt und viele gelöscht, die offenbar nicht wirklich als User an dem Verein interessiert sind.

Sollte ich dabei versehentlich ein echtes Mitglied gelöscht haben, dann war das nicht beabsichtigt. In diesem Fall bitte neu auf der Webseite registrieren.

Lothar, 10.06.2018

Griechenland Solidarität

Microsoft Word – Griechenland – solidarität – hannover

Administratoren

Ab sofort sind als Administratoren mit allen Rechten am System eingerichtet:

  • Takis
  • Hans-Jürgen

Bei Fragen und Änderungswünschen am Benutzerstatus bitte einen der beiden Verantwortlichen ansprechen.

Lothar

Herzlich Willkommen

auf der neuen Webseite der DGGBS.de

Die Deutsch-Griechische Gesellschaft Region Braunschweig – Wolfsburg e.V.

Γερμανο-Ελληνικóς Σύλλογος Περιοχής Μπράουνσβαϊγκ – Βóλφσμπουργκ ε.σ

 

Wir haben unsere Webseite überarbeitet und in ein neues Design gesteckt.

Damit verbunden sind neue Möglichkeiten, wie z.B. der Interaktion durch Kommentare und Bewertungen.

Auch wenn es auf den ersten Blick schwierig erscheint, sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden, so  handelt es sich um ein erprobtes System und ein wenig Üben wird schnell Erfolge zeigen.

 

Ansonsten sind wir natürlich gerne auch bei Problemen und Anregungen ansprechbar: info@dggbs.de

Damit wünschen wir viel Vergnügen auf unserem neuen Internetauftritt. Und natürlich freuen wir uns ganz besonders auf eine rege Beteiligung.

 

DGGBS.de, der Vorstand

 

 

 

 

Tsunami Diskussion auch in Griechenland

 

 

 

Tsunami Diskussion auch in Griechenland

 

 

 

Griechen erinnern sichDie furchtbaren Ereignisse in Asien, die unter der japanischen Bezeichnung “Tsunami” zum Synonym für die größte Naturkatastrophe der letzten Jahrzehnte wurde, haben eine beispielslose Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Während in Deutschland anfänglich hauptsächlich über das Schicksal der betroffenen deutschen Touristen berichtet wurde, gab es in Griechenland eine weitergehende Form der Betroffenheit. Bei vielen Griechen der älteren Generation kamen Erinnerungen wieder an die Oberfläche, die lange verdrängt waren. Professor Vassilis Papazachos

  Flutwellen auch im Mittelmeer

Bei dem großen Erdbeben von 1956, das eine Stärke von 7,5 auf der Richter-Skala hatte, war es in der Ägäis zu 20 Meter hohen Flutwellen gekommen, die besonders auf den Inseln Amorgos und Astypalaia zu Schäden führten. Eine Bekannte von der Insel Syros berichtete mir, dass es ihr unvergessen geblieben sei, dass sie als 5 jähriges Kind auf einen Baum sitzend, die Überflutung überlebte.Es war daher nahe liegend, dass in Griechenland und den anderen Mittelmeerländern eine Debatte eingesetzt hat, wie derartigen Ereignissen begegnet werden könne. Wie auch im indischen Ozean fehlt es im Mittelmeer bisher an einem Tsunami-Frühwarnsystem. Und dies obwohl gerade der östliche Mittelmeerraum als eines der tektonisch aktivsten Bereiche der Erde gilt.

Wer heute die minoischen Ausgrabungen auf Kreta besucht, wird mit den Folgen einer solchen Flutkatastrophe im Altertum konfrontiert. Nach dem großen Vulkanausbruch von Santorin und der Explosion der Insel war es zu riesigen Flutwellen gekommen, die die Siedlungszentrum der minoischen Hochkultur überfluteten.

Dabei muss man gar nicht so weit in die Vergangenheit zurück blicken, um die Gefahren im Mittelmeer zu verstehen. 1908 kam es in der Folge eines Erdbebens vor Sizilien zu einer Flutwelle, der 26.000 Menschen zum Opfer fielen.

Regierung verspricht Frühwarnsystem

Die griechische Regierung reagierte nach einem Bericht der Zeitung Kathimerini (05.01.05) auf die öffentliche Debatte und kündigte durch Sprecher Antonis Kotzamanis an, ein Frühwarnsystem einzurichten, wie es auch für den indischen Ozean diskutiert wird. Wie der Sprecher allerdings einschränkend eingestehen musste, wird die Schaffung des Vorwarnsystems noch Jahre auf sich warten lassen. Erst einmal müssten die Küstenregionen erfasst werden, die besonders gefährdet seien. Weiterhin müssten geeignete Punkte im Meer bestimmt werden, an denen Sensoren der neusten Generation eingerichtet werden können.

Welche Rolle die EU und die Zusammenarbeit mit Nachbarländern, wie der Türkei bei der Schaffung eines Vorwarnsystems spielen kann, gilt als noch ungeklärt.

Wissenschaftler fordert Erdbebengefahren ernster zu nehmen

Der griechische Seismologe Professor Vassilis Papazachos hat gegenüber der Zeitung Kathimerini (17.01.05) schwere Vorwürfe gegenüber der griechischen Regierung erhoben. Die Regierung spiele die Erkenntnisse über Erdbebenrisiken im östlichen Mittelmeerraum herunter und verweigere notwendige Aktivitäten. Der Wissenschaftler begründete seine Kritik damit, dass man bereits heute in der Lage sei, die wahrscheinlichen Erdbebenereignisse und deren wahrscheinlichen Ausmaße für die nächsten fünf Jahre zu bestimmen. Mit Rücksicht auf die Auswirkungen auf den Tourismus versuche die Regierung diese Erkenntnisse unter der Decke zu halten. Dabei könne man durch vorbereitende Maßnahmen die Zahl der voraussichtlichen Opfer solcher Naturkatastrophen drastisch verringern.

Papazachos hält die Auswirkungen eines Erdbebens mit vermeidbaren Opfern auf den Tourismus für viel schlimmer, als die Auswirkungen rechtzeitiger Warnungen. Die Ereignisse in Südostasien zeigen aus seiner Sicht, welche verheerenden Folgen für den Tourismus, das Fehlen eines Frühwarnsystems habe. Wäre es gelungen, hier rechtzeitig zu warnen, wären die meisten Opfer auch unter den Touristen vermeidbar gewesen.

Die Regierung müsse endlich begreifen, dass die Erdbebengefahren eines der ernstesten Probleme seien, mit denen Griechenland konfrontiert sei. Er forderte die griechische Regierung auf, die Erdbebengefahren ernster zu nehmen und ein Bündel von Anti-Erdbeben Maßnahmen einzuleiten. Dazu sollen auch Überprüfungen aller älteren Gebäude des Landes, insbesondere der im öffentlichen Bereich, gehören. Besonders erdbebengefährdete Gebiete des Landes sollten dabei schwerpunktmäßig behandelt werden. Gegen Flutwellen müssen öffentliche Einrichtungen, wie Sirenen angeschafft werden und die Bevölkerung durch Übungen auf eventuelle Katastrophen vorbereitet werden.

Die Politik müsse den Mut haben, offen über Risiken und besonders gefährdete Gebiete zu sprechen, damit die Menschen die Chance bekommen, sich auf Katastrophen vorzubereiten. Dadurch könnten viele Menschenleben gerettet werden.

Oberes Bild: Eine vom normalen Wind erzeugte Wellenbildung

Unteres Bild: Eine durch ein Erdbeben ausgelöste Wellenbildung 21.03.2005 | Christian Schwarzenholz