Olympic Airways wird in Olympic Airlines umgetauft

Olympic Airways wird in Olympic Airlines umgetauft

Nach monatelangen Verhandlungen mit den Beschäftigten des Unternehmens brachte die Regierung vergangene Woche einen Gesetzentwurf zur Neugründung der maroden staatlichen Luftfahrtgesellschaft Olympic Airways im Parlament ein. Der Gesetzentwurf … sieht die Spaltung von Olympic Airways in zwei Teile vor: a) eine vom massiven Schuldenberg von Olympic Airways befreite und durchwegs rationalisierte Luftgesellschaft unter dem Namen „Olympic Airlines“ und b) eine die finanziellen Altlasten vor sich hertra-gende „Neue Olympic“, die alle nicht flugrelevanten Aktivitäten der alten Ge-sellschaft übernimmt, wie Gepäckabferti-gung, Treibstoffversorgung, Wartungs-dienst…Olympic wird weiterhin mit dem bekannten sechs-Ringe-Logo auf dem Rumpf fliegen…Das kritisierte Netzwerk von Olympic, die Flugdestinationen in drei Kontinenten direkt anfliegt, soll auch nicht angetastet werden. Einzelne Flugbe-stimmungen sollen nach ihrer Wirtschaft-lichkeit hin überprüft werden, so Christos Verelis (Transport- und Kommunikati-onsminister), aber die „Flugaktivität“ sollte „ungefähr gleich“ bleiben, sagte der Minister in einem Radiointerview.
(AZ Nr. 478 05.09.03)

11.12.2003

Stadt Athen lässt Bordelle schließen

Stadt Athen lässt Bordelle schließen

Die Stadt Athen verfügte die Schließung von fünfzehn Bordellen, die nicht auf le-gale Weise betrieben werden. Die Durch-setzung erwies sich jedoch als problema-tisch: In neun Fällen legten die Prostitu-ierten Protest ein und erklärten, dass es sich gleichzeitig um ihre Wohnung han-delt. Gegen die Aktion sprach sich auch der Griechische Prostituiertenverband (K.E.G.) aus. Verbandsvertreter verwiesen darauf, dass in den 15 Bordellen insge-samt 80 Griechinnen arbeiteten, von denen viele keine andere Einkunftsmöglichkeit haben. Unter ihnen seien auch Mütter. Im Falle der neun umstrittenen Bordelle will die Stadtverwaltung eine Untersuchung einleiten; ansonsten zeigte man sich je-doch unbeeindruckt von den Protesten. Die stellvertretende Bürgermeisterin Ira Valsamaki unterstrich in einer öffentlichen Erklärung die Notwendigkeit der Maß-nahme, um für Ordnung in der Branche zu sorgen. Kürzlich hatten die Orthodoxe Kirche sowie mehrere europäische Regie-rungen gegen das Vorhaben der Stadt Athen protestiert, für die Einrichtung le-galer Bordelle während der Olympischen Spiele einen gesetzlichen Rahmen zu schaffen. U.a. wurde der Vorwurf erho-ben, die Stadtverwaltung würde auf diese Weise der Vermarktung der fleischlichen Liebe Vorschub leisten. Bürgermeisterin Dora Bakojanni bezeichnete dies als Missverständnis. Man wolle lediglich ge-gen die illegale Prostitution in Griechen-land vorgehen.
(AZ Nr.477 08.08.03)

11.12.2003

Griechen sind Weltspitze beim Rauchen

Griechen sind Weltspitze beim Rauchen

Weltweit liegt Griechenland auf dem Platz 1, was den Anteil der Raucher an der Weltbevölkerung betrifft. Als schlimmste Nikotinsünder erwiesen sich nach der Stu-die der Klinik der Lungenerkrankungen der Aristoteles-Universität Thessaloniki die Lehrer und Ausbilder, bei denen der Raucheranteil 46,4 % beträgt. Es folgen die Ärzte mit 44,9 %. Besonders beliebt ist der Glimmstängel auch bei den Gym-nasialschülern. Die Studie zeigt weiterhin, dass der Anteil bei den Männern mehr als doppelt so hoch ist. Im Unterschied zu den Frauen gewöhnen sie sich mit steigendem Alter leichter das Rauchen ab.
(AZ Nr.477 08.08.03)

11.12.2003

Werbetour für Autoput

Werbetour für Autoput

Die Sicherheit des Reiseweges Europa-straße 10, die als der sogenannte „Auto-put“ durch das ehemalige Jugoslawien führt, soll eine Aktion der Griechischen Fremdenverkehrszentrale EOT beweisen, die am Montag gestartet wurde. Unter dem Motto „Let’s go Greece – Fahren wir los nach Griechenland“ machten sich ins-gesamt drei Busse mit EOT-Vertretern, Delegationen aus nordgriechischen Prä-fekturen und Journalisten von Thessaloni-ki aus auf die Reise Richtung München. Die Route führt über Skopje, Nis Belgrad, Budapest und Wien, wo jeweils Treffen mit den örtlichen Tourismusträgern, Han-delskammvertretern sowie kulturelle In-stitutionen geplant sind…Die Europastraße 10, über die in den 70er und 80er Jahren jährlich Tausende von Touristen aus Mit-teleuropa auf den Balkan und in die grie-chischen Feriengebiete reisten, wurde während des Jugoslawienkonfliktes ge-sperrt und hat seitdem als Anreisealterna-tive nach Südosteuropa eingebüßt, was besonders von den nordgriechischen Tou-rismusträgern beklagt wird.
(AZ Nr.474 18.07.03)

11.12.2003

Zahnradbahn auf Peloponnes wird renoviert

Zahnradbahn auf Peloponnes wird renoviert

Die historische Zahnradbahn Diakofto-Kalavryta auf der Peloponnes wurde… wegen einer allgemeinen technischen Ü-berholung geschlossen. Sie wurde zwi-schen 1886 und 1889 erbaut und galt sei-nerzeit aufgrund der hohen Steigung als technisches Wunder. Die Fahrt beginnt auf Meeresspiegelniveau und endet nach einer 22,6 km langen Strecke schließlich in 750 Metern Höhe. Mit 75 Zentimetern Gleis-abstand Handelt es sich um die Zahnrad-bahn mit der engsten Spurbreite in Euro-pa. Nun sollen u.a. die Züge, die vierzig Jahre ohne Unterbrechung im Einsatz wa-ren, durch neue ersetzt werden. Die Kos-ten der technischen Überholung belaufen sich auf 7 Mio Euro. Sie können zum gro-ßen Teil durch EU-Mittel gedeckt werden.
(AZ Nr.466 23.05.03)

11.12.2003